☘️ Spiel- und Sozialstunden
Begegnung, Orientierung und gemeinsames Lernen
Spiel- und Sozialstunden sind mehr als freies Toben.
Sie bieten einen geschützten Rahmen, in dem Hunde soziales Verhalten zeigen, lernen und einordnen können – begleitet, beobachtet und angepasst.
Im Mittelpunkt steht nicht möglichst viel Spiel, sondern passende Begegnung.
Was mir bei Spiel- und Sozialstunden wichtig ist
Nicht jeder Hund möchte spielen – und nicht jedes Spiel ist für jeden Hund sinnvoll.
Deshalb werden die Hunde in den Spiel- und Sozialstunden achtsam zusammengeführt und begleitet.
Wichtige Elemente sind:
- respektvolle Kommunikation zwischen den Hunden
- das Erkennen und Wahrnehmen von Grenzen
- Pausen und Ruhephasen
- Orientierung am Menschen
Spiel darf entstehen, muss aber nicht.
Begleitet statt sich selbst überlassen
Die Hunde werden nicht sich selbst überlassen.
Ich beobachte, strukturiere und greife ein, wenn es nötig ist – ruhig und klar.
So können auch Hunde teilnehmen,
- die unsicher sind
- die schnell aufdrehen
- oder die lernen dürfen, sich in Anwesenheit anderer Hunde zu entspannen
Sozial bedeutet nicht immer Spiel
Sozialverhalten zeigt sich auch in:
- gemeinsamem Aushalten
- ruhigem Nebeneinander
- höfischem Abstand
- klarer Kommunikation
Diese Fähigkeiten sind für den Alltag oft wichtiger als wildes Spiel.
Für wen die Spiel- und Sozialstunden geeignet sind
Die Spiel- und Sozialstunden richten sich an:
- sozialverträgliche Hunde
- Mensch-Hund-Teams, die Begegnungen begleiten möchten
- Hunde, die lernen sollen, sich in Anwesenheit anderer Hunde zu regulieren
Die Teilnahme erfolgt nach vorheriger Einschätzung, um einen passenden Rahmen für alle Beteiligten zu schaffen.
Mein Verständnis
Spiel- und Sozialstunden sind ein Lernraum.
Ein Raum für Begegnung, Kommunikation und Entwicklung –
nicht für Chaos oder Selbstüberforderung.